Beobachtung der Arbeitnehmer-/Kundenbeziehung

Viele Unternehmen sehen nicht zur Vermeidung der Kundenabwerbung, sondern auch zur Vermeidung von zu engen persönlichen Kontakten von Entscheidungsträgern und Kunden (mit Konditions- und Solvenzrisiken) vor:

  • eine Job-Rotation (zB Niederlassungsleiter wechselt in andere Niederlassung)
  • eine Rotation in der Kundenbetreuung
  • eine Mehrfach- oder Oberbetreuung.

Zu enge Kundenbeziehungen

haben in der Regel ein negative Folge für den Arbeitgeber:

  • Erwartungshaltungen der Kunden an den persönlichen Betreuer, ihnen gewisse Vorteile einzuräumen oder eine Sonderbehandlung zukommen zu lassen; Enttäuschungen in der Erwartungshaltung können zu einem Kundenverlust führen
  • Kundenmitnahme durch den betreuenden Arbeitnehmer

Bei guter Qualität und Engagement kann der Kunde auch ohne übermässige persönliche Bindung gehalten werden; solche persönlichen Bindungen dienen in der Regel nur der Verlagerung der Kundenbeziehungen von ursprünglich dem Unternehmen und Arbeitgeber hin zum Arbeitnehmer, ein schleichender immaterieller asset-Entzug durch den Arbeitnehmer!

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